Donnerstag den 21. Oktober 15:45 – 16:30 Uhr

Conversational AI ist nicht gleich NLU. Nutzerabsichten zu verstehen ist prinzipiell gelöst. Jede/r Student*in kann heutzutage eine NLU Komponente für Conversational Intelligence mit Deep Learning Methoden entwickeln wenn Trainingsdaten vorhanden sind. Die ungelösten Probleme im Bereich Conversational Intelligence sind:

1) robustes  Dialogmanagement das sich für einen User natürlich und flüssig anfühlt,

2) ein systematischer Ansatz um Bots in ihrem Lebenszyklus zu verbessern und im Betrieb auf neue Use Cases zu erweitern.

Der heilige Gral ist also natürliches Dialogmanagement. Aber bei der Dialogführung kann sehr viel falsch gemacht werden. Verschiedene Technologien und Ansätze haben hier klare Vor- und Nachteile. Was kann die Technologie? Was ist hier überhaupt AI? Und wo geht die Reise hin?

 

Prof. Dr. Philipp Cimiano ist seit 2009 Professor für Semantische Technologien, Künstliche Intelligenz und Sprachverarbeitung an der Universität Bielefeld. Er ist Direktor des Joint Artificial Intelligence (JAII) Institutes an den Universitäten Bielefeld und Paderborn sowie Principal Investigator am Center for Cognitive Interaction Technology (CITEC). Zuvor war er Assistenzprofessor an der Delft University of Technology (2008-2009) sowie wissenschaftlicher Mitarbeiter am Karlsruher Institute of Technology (KIT) wo er auch promovierte. Er hat mehrere Preise für seine Forschungsarbeit erhalten, darunter den Carl-Adam-Petrie Preis für seine Doktorarbeit am KIT sowie den “Top Ten to Watch for the Future of AI” Preis des IEEE Intelligent Systems Magazine. Er hat über 200 Publikationen veröffentlicht, die über 15.000 Zitationen angesammelt haben. Er ist im Herausgeberteam der Zeitschriften: Journal of Web Semantics, Semantic Web Journal, Applied Ontology, Semantic Computing. Er ist Mitgründer von Mercury.ai und Semalytix.

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