Digitales Lernen: Welche Technologie ist sinnvoll?

Die Digitalisierung bietet genügend Tech­no­logien, die eine individu­alisierte und effek­tive Lern­kul­tur un­ter­stützen. Dann können Mitarbeiter verschiedene Inhalte individuell abrufen und nach Bedarf am Arbeitsplatz nutzen.

Eine Technologie, die nur Pauschalangebote verwaltet und sich mit der Überwachung von Durchklickraten beschäftigt, wird in diesem Schema bestenfalls zu einer administrativen Komponente. Relevant für Lernprozesse sind völlig andere Funktionen und Komponenten.

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Digitales Lernen: Welche Strategie ist sinnvoll?

DER DIGITALE KONSUMENT AM ARBEITSPLATZ

„Information at your Fingertips“ – die Vision von 1995[1]ist längst Realität. Eine aktualisierte Zusammenfassung würde nur bestätigen, daß die Digitalisierung schon lange da ist und wir uns schon lange an sie gewöhnt haben:

„Die Merkmale der Digitalisierung lassen sich anhand von drei Schlagworten skizzieren: Digitale Informationen und Werkzeuge sind, auch durch mobile Geräte, ubiquitär verfügbar, sie durchdringen pervasivalle Funktionsbereiche der Gesellschaft und sind zunehmend (als eingebettete Systeme) unsichtbar.“[2]

Das hat den Alltag verändert – moderne Verbraucher recherchieren, stellen Fragen, lesen Online-Dokumente oder schauen sich Videos an, chatten und tauschen Erfahrungen mit Ihrer Familie, Freunden oder Bekannten aus. Man ist immer und überall online und vernetzt.

Diese Erfahrungen und die damit verbundenen Erwartungen überträgt man an den Arbeitsplatz. Jede andere Annahme wäre eine Realitätsverweigerung.

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Digitales Lernen als Strategie

Klassische Ausbildungskonzepte helfen nicht

Echtes digitales Lernen am Arbeitsplatz ist weit mehr als eine Art digitalisierte Version von Powerpointschlachten.

Digitales Lernen ist personalisiertes Lernen im Moment des Bedarfs – und es ist der Mitarbeiter, der den Bedarf definiert. Lernen wird jetzt persönlich.

Vernachlässigte Aus- und Weiterbildungsaufgaben wirken sich bei schnellem technologischen Wandel schneller negativ aus. Die Mitarbeiter reagieren in diesen Situationen pragmatisch – sie helfen sich selbst:[1]

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Was treibt digitales Lernen

Lernen ersetzt Wissen

Da es ständig neue Produkte, Prozesse und Techniken gibt, reichen inzwischen die aus der Berufsausbildung mitgebrachten Kenntnisse auch nicht mehr für ein ganzes Arbeitsleben. Die Berufsausbildung ist bestenfalls ein Ausgangspunkt.

digitales LernenDer Vergleich[1]zwischen 1986 und 2006 ist besonders aufschlußreich. Innerhalb von 20 Jahren ist das „behaltene“ Wissen dramatisch gesunken. 1986 hatten Wissensarbeiter noch bis zu 76% der für Ihre Arbeit relevanten Kenntnisse „im Kopf“ – 2006 waren  das nur 10% (siehe Grafik).

Im Tagesgeschäft benötigen Mitarbeiter somit zwangsläufig Zugriff auf aktuellste Informationen und Hilfen zu Produkten, Preisen und Methoden. Sie benötigen Informationen zur Bedienung von Systemen, zu spezifischen Techniken des Unternehmens und sie müssen den Erfahrungsschatz der Kollegen dazu nutzen können. Tips, Erfahrungen und der Meinungsaustausch geben ihnen Sicherheit und Orientierung.

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Der digitale Konsument am Arbeitsplatz

Mitarbeiter sind vernetzte Verbraucher – und die nutzen digitale Geräte wie Tablets oder Smartphones, die sie immer in Reichweite haben.

Moderne Verbraucher recherchieren, stellen Fragen, lesen Online-Dokumente oder schauen sich Videos an, sie führen Chats und vernetzen sich mit Ihren Freunden und Bekannten bzw. mit der Familie. Man ist immer und überall online und vernetzt.

Das hat den Alltag schon lange verändert.

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