Das Periodensystem der Lernportale

Portale[1]als Teil eines Ökosystems regeln die Beziehung zwischen Lernenden und Lerninhalten. Die Funktionen eines Portals können wichtigen strategischen Anforderungen zugeordnet werden.

Betrachtet man Lernen als Kontinuum zwischen formalem und informellem Lernen, so müssen Inhalte ständig so neu zugeschnitten werden, daß sie dem Bedarf der Lerner entsprechen.

Portale erweitern auch die Aufgaben der Trainer bzw. der Ausbildungsabteilungen: deren Aufgaben bestehen nicht nur in der einmaligen Bereitstellung von formalisierten Trainings, sondern in der Bereitstellung einer Art Reise durch Inhalte.

Anwender – die Lernenden – können Informationen gezielt und zugeschnitten abrufen, so daß sie jederzeit und überall bedarfsgerechte Hilfe und Informationen erhalten. Dies wird möglich, weil mit passenden Funktionen Lerninhalte (redaktionell und didaktisch) passend aufbereitet und zusammengestellt werden.

Die Abbildung stellt Themen und Funktionen zusammen, die ein Lernportal abdecken sollte.

Weiterlesen

Lerntechnologien richtig bewerten

Digitales Lernen im Ökosystem

Technik ohne Strategie führt zu keinen Resultaten. Das bedeutet zweierlei: (1) Bietet die Technik eine Funktion, der keine Strategie zugeordnet werden kann, so ist diese Funktion und die damit evaluierte Technik womöglich überflüssig. (2) Wenn man eine Funktion zur Erreichung einer Strategie nicht nutzen kann, dann sollte man diese Technologie ebenfalls womöglich ignorieren.

Weiterlesen

Schliessen Sie den Kunden-Kreislauf! Warum NPS ohne Closed-Loop Methodik nicht funktioniert

„Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie uns einem Freund oder Kollegen weiterempfehlen würden?“ Der Net Promoter Score (NPS) ist nach wie vor omnipräsent und jedes Unternehmen scheint beim NPS-Hype mitzumachen. Ob am Ende eines Telefonats, schriftlich per SMS oder direkt online integriert in das Kundenportal – Unternehmen wollen von ihren Kunden wissen, wie es um die Weiterempfehlung steht.

Der Hauptvorteil des NPS ist vor allem seine Einfachheit. Doch einfach nur nach der Weiterempfehlung zu fragen und in regelmässigem Abstand die Kennzahl zu berechnen reicht nicht aus, um Kunden langfristig zu binden. Der NPS muss in ein umfassendes Customer Experience Konzept integriert und bestenfalls mit Closed-Loop Methodik nachhaltig verankert werden.

Weiterlesen

Digitales Lernen als Strategie

Klassische Ausbildungskonzepte helfen nicht

Echtes digitales Lernen am Arbeitsplatz ist weit mehr als eine Art digitalisierte Version von Powerpointschlachten.

Digitales Lernen ist personalisiertes Lernen im Moment des Bedarfs – und es ist der Mitarbeiter, der den Bedarf definiert. Lernen wird jetzt persönlich.

Vernachlässigte Aus- und Weiterbildungsaufgaben wirken sich bei schnellem technologischen Wandel schneller negativ aus. Die Mitarbeiter reagieren in diesen Situationen pragmatisch – sie helfen sich selbst:[1]

Weiterlesen

Die Prozess-Zufriedenheit (P-NPS) – sinnvolles Werkzeug oder eine weitere total nutzlose Kennzahl?

Schon wieder eine neue Kennzahl, die die Business-Welt nicht braucht? Nimmt das mit den Kennzahlen nicht überhand? Wir haben doch schon einen Net Promoter Score, wer braucht da noch einen Prozess-NPS? Und überhaupt; der NPS ist ein Weiterempfehlungsfaktor, was hat der mit den Prozessen in den Unternehmen zu tun? Alles sehr gute Fragen.

Unternehmen stehen vor der Herausforderung, dass die Kundenzufriedenheit ein immer wichtiger Wettbewerbsfaktor wird. Eine jährliche Kundenzufriedenheitsbefragung auf Basis des NPS gibt da nur bedingt Antworten und einen begrenzten Einblick mit welchen Teilen des Angebotes die Kunden zufrieden und mit welchen Teilen sie unzufrieden sind. Innovative Unternehmen nutzen als Antwort auf diese unbefriedigende Situation das Konzept des P-NPS, das die Kundenzufriedenheit mit den Prozessen des Unternehmens kombiniert und eine viel stärkere Aussagekraft hat, als der jährliche, klassische Net Promoter Score.

Weiterlesen

Was treibt digitales Lernen

Lernen ersetzt Wissen

Da es ständig neue Produkte, Prozesse und Techniken gibt, reichen inzwischen die aus der Berufsausbildung mitgebrachten Kenntnisse auch nicht mehr für ein ganzes Arbeitsleben. Die Berufsausbildung ist bestenfalls ein Ausgangspunkt.

digitales LernenDer Vergleich[1]zwischen 1986 und 2006 ist besonders aufschlußreich. Innerhalb von 20 Jahren ist das „behaltene“ Wissen dramatisch gesunken. 1986 hatten Wissensarbeiter noch bis zu 76% der für Ihre Arbeit relevanten Kenntnisse „im Kopf“ – 2006 waren  das nur 10% (siehe Grafik).

Im Tagesgeschäft benötigen Mitarbeiter somit zwangsläufig Zugriff auf aktuellste Informationen und Hilfen zu Produkten, Preisen und Methoden. Sie benötigen Informationen zur Bedienung von Systemen, zu spezifischen Techniken des Unternehmens und sie müssen den Erfahrungsschatz der Kollegen dazu nutzen können. Tips, Erfahrungen und der Meinungsaustausch geben ihnen Sicherheit und Orientierung.

Weiterlesen

Der digitale Konsument am Arbeitsplatz

Mitarbeiter sind vernetzte Verbraucher – und die nutzen digitale Geräte wie Tablets oder Smartphones, die sie immer in Reichweite haben.

Moderne Verbraucher recherchieren, stellen Fragen, lesen Online-Dokumente oder schauen sich Videos an, sie führen Chats und vernetzen sich mit Ihren Freunden und Bekannten bzw. mit der Familie. Man ist immer und überall online und vernetzt.

Das hat den Alltag schon lange verändert.

Weiterlesen

Customer Journeys sind die neuen Produkte – die notwendige Weiterentwicklung des Produktmanagements

odonovanViele Unternehmenslenker stehen vor der Frage: Wem sollen wir die Verantwortung für das Management von Customer Journeys übergeben? Eine eindeutige Antwort haben die verschiedenen Branchen noch nicht gefunden.

In der IT wird das gerne mit User Experience verwechselt, den Vertrieb interessiert die „Reise“ nach dem Abschluss nicht mehr, der Kundenservice kämpft mit den operativen Problemen –  in dem Webinar betrachten wir warum, Customer Journeys von Unternehmen als im Produktmanagement gut aufgehoben sind!

Weiterlesen